Aeham Ahmad- ich träume von Syrien

Musik- Ausstellung- Literatur- Gespräch

mit Aeham Ahmad-Piano/Gesang, Babette Kuschel- Lesung, David Adam-Film und

Katrin Meingast- Cello

Eintritt frei- Spenden erbeten

           

Ahmad, bekannt als „der Pianist aus den Trümmern“ begeistert weltweit das Publikum mit seiner authentischen Bühnenpräsenz. Der eigene Musikstil – eine Musik zwischen Orient und Okzident- seiner Lieder transportieren die Last des Schicksals eines Volkes, das aus der Grausamkeit des Krieges in Syrien nicht entlassen wird.
Das Begegnungswochenende mit Aeham Ahmad soll durch erweiterte Formate mit anderen Künstlern einen Schritt weiter gehen: Brücken zu Schaffen um eine gemeinsame Sprache zu finden, in der die Grenzen und Mauern für einen Moment keine Rolle mehr spielen.

Bei der Veranstaltung am Samstag in der Alten Fabrik trifft Aeham Ahmad auf David Adam, der in den Libanon reist, um mit geflüchteten Kindern aus Syrien über ihre Träume zu sprechen und sich als Künstler und Mensch ganz den Kindern widmet, mit all ihren Geschichten, Ängsten, Träumen…..

Biographische Abschnitte, erzählt und auch gelesen von der Schauspielerin Babette Kuschel aus dem autobiographischen Buch von Aeham Ahmad „und die Vögel werden singen“, gefolgt von arabischen Klängen mit Aeham Ahmad am Klavier und Gesang, begleitet von der Cellistin Katrin Meingast, und die Präsentation des neuen im libanesischen Talabaya gedrehten Dokumentarfilms „Ich träume von Syrien“ spannen einen Bogen von Syrien über den Libanon nach Dresden und zurück mit der Sehnsucht nach mehr Miteinander und Neugier für das Fremde hier und dort.

 

Neustadt Art Festival 2018

om 28.-30.9.2018 findet das Neustadt Art Festival statt. Kunst und Kultur überall im Stadtteil. Das gesamte Programm findest du unter

Programm

Programm in der Alten Fabrik

Ausstellung Martin Bozenhard

(Freitag 15.00 Uhr – Sonntag 20.00 Uhr)

…Scheinbar klare aber mit Gewissheit folgenreiche Nähe,
auf Tuchfühlung mit dem Schöpfer,
zum Sehen gezähmte Unordnung,
in Minimalgröße gestauchte Vorstellung eines
im Herzen größenwahnsinnigen Buddharelativisten. der
im Lotussitz hin und wieder darüber ins Klare kommt,
wie süß die Früchte der Arbeit, wenn jene nicht nur geschlucket
sondern auch noch verdauet werden. …

Freitag  28.9.18

19.00 Uhr Karsten Becker

Es war einmal eine CD. Nichts Berühmtes. Nur ein klein wenig anders, als alles bis dahin von mir Gehörte. Songs, gespielt von immer Denselben, geschrieben von immer Anderen. Diese CD wollte wieder und wieder gehört werden, über Jahre und Jahre. Und eines Tages sprach die CD: „ Ich weiß ganz genau, dass Du gerne so wärst wie ich. Ich hätte durchaus nichts dagegen einzuwenden, sollten wir uns etwas ähnlicher werden. Aber bitte auf englisch, ich will Dich ja auch verstehen können. Los, fang endlich an! Ich weiß, dass Du schon lange daran denkst, …, Du Idiot!“. So beschloss ich tatsächlich eines Tages, mich von meinem bisherigen Leben als Musiker zu verabschieden und noch einmal von vorne, wenn auch als Musiker, zu beginnen. Glaubwürdigkeit, Leidenschaft, Reduktion und Offenheit gegenüber vielen Stilrichtungen als Basis eigener Ideen, lassen mich seither an vielen neuen Erfahrungen und einem großen, bisher ungekannten, Spaß teilhaben. Es gibt noch unentdeckte Kontinente. konventionelle Texte, die von Sehnsucht nach mehr erzählen und Melodien die  melancholische Lebensfreude nicht leugnen können. Ganz nach dem alten Weniger-ist-mehr-Prinzip mit Gitarre und tiefer Stimme nimmt euch die Dresdnerin auf eine Rundreise zwischen Kopf und Herz mit.

 

 

20.00 Uhr – 20.30  Märchen zum Einschlafen mit Frank-Ole-Haake

21.00 Uhr  Zwille & Sedlacek

Grysko schreibt und Siedhoff vertont oder Siedhoff komponiert und Grysko vertextet. Die Reihe nfolge ist eigentlich zweitrangig, aber die Verbindung ist erstklassig; und so entstanden in den letzten Jahren neue Chansons nach klassischer Art: makaber, politisch, humorvoll, menschlich! Natürlich spielen und singen die beiden selbst – in einem ersten Chansonprogramm mit dem Titel »Galgenstücke. Waghalsige Chansons für die Apokalypse.

https://www.galgenstuecke.de/

 

 

 

 

 

21.00 Uhr – 22.00  Iskender (Märchenerzählung) mit Frank-Ole-Haake

Ein orientalisches Märchen über den ungewöhnlichen Sohn eines Fischers, der mit den Vögeln sprechen kann und die Prophezeiung erhält: “Ein Mal wirst Du alle Völker einen, ohne ihnen Deinen Fuß in den Nacken zu setzen, du wirst Frieden unter die Menschen bringen”.

 

 Samstag 29.9.19

15.00 – 20.00 Uhr Welt der Märchen Frank-Ole-Haake

18.00 Uhr  Pina

Luftartistik Dresden lädt euch ein gemeinsam in luftige Höhen zu entfliehen.
Bei einer Solo-Performance am Vertikaltuch wird die Schwerkraft zurückgelassen und die Höhe neu entdeckt.
Seid dabei!

 

 

 

18.30 Uhr Herzinfekt

Die zarte, die junge, die neugierig-heitere, die sehnsüchtige, die pervertierte, die krankhafte, die enttäuschte und verletzte…  Sie wissen schon, wovon wir reden. Knie wie Pudding, das Rippenfell wund, einen Fahrstuhl im Magen und die ganze Welt auf den Schultern. Kennen Sie das? Ganz klar, Sie haben HERZINFEKT!

Die Schauspielerin Oda Pretzschner und der Gitarrist Max Loeb sind auch befallen und haben eine TheaterMusik Collage erstellt, die in 50 Minuten heilt.

Mit Nebenwirkungen. Aber ohne Arzt und Apotheker!

Quelle: Oda


20.00 Uhr Jungla Jazz

Live Drum’n’Bass trifft auf Jazz, Hip Hop und Soul. Das sind Jungla Jazz, die sich nach langer Pause zurückmelden, um immer noch Bewegung im allgemein tanzwilligen Volk zu stiften.

www.junglajazz.de

 

 

 

 

20.00 Uhr – 20.30  Märchen zum Einschlafen mit Frank-Ole-Haake

21.00 Uhr – 22.00  Der Mann in allen Farben  mit Frank-Ole-Haake

Ein Märchen aus Südfrankreich.

21.15 – 21.30 Uhr Flux Wildly (NL) 

Die neue Schwarz und Weiß (mit Elementen der Farbe) Live Action Paint Rock Performance des holländischen Visual Art Rocker Levi van Huygevoort.

Der holländische bildende Künstler Levi van Huygevoort debütiert mit seiner neuen Einzelausstellung „Flux Wildly“ in Dresden. Erwarte eine schnelle und bewegende Leistung! Intensive Musik und Live-Kunst gehen Hand in Hand, um ein erhabenes Werk zu schaffen.
Eine Punkrock-Haltung findet eine Kombination mit visueller Live-Kunst.
Eine neue Frequenz, die man nicht verpassen sollte. Pünktlich sein!

 

22.00  Uhr Disappointed

Band aus Markneukirchen/Sachsen. Retro-, Punk-, Blues-, Stoner-, Psychodelic-, sowie sonstige Arten des Gitarren- und Orgellastigen Rocks.

Facebook
https://www.facebook.com/pg/disappointedband/about/

 

Sonntag 30.9.18  

15.00 – 19.00 Uhr Welt der Märchen Frank-Ole-Haake

Sommer an der Fabrik

Wir wollen mit euch den Sommer feiern!
18.08.2018
ab 17.00 Uhr

 

17.00-20.00 Uhr  Brot und Spiel

17.30 Uhr  Elternchor der Neuen Waldorfschule

18.00 – 20.00 Uhr Tischtennisturnier

20.00 Uhr aBallaro
(Italien funk, Reggae, blues and more)

22.00 Uhr Kurzfilmkino

 

Einladung Sommerfest 2018

Bei Regenwetter wird es ein kleines Sommerfest in der Fabrik geben.

In die Tiefe der Zeit…

 

10. Juni 2018, 18.00 Uhr

Susanne Stock, Akkordeon

Georg Wettin, Kontrabassklarinette

In diesem Programm setzen sich die beiden Musiker mit dem Phänomen der Zeit, ihrer Entstehung, Wahrnehmung, Dehnung und Auflösung auseinander.

Ausgesprochen spannend zeigt sich dabei für den Hörer, wie unterschiedlich sich die vorgestellten Komponisten dem Thema nähern und ausserdem mit der Herausforderung eines extrem tiefen Instruments wie der Kontrabassklarinette in Kombination mit dem Zungeninstrument Akkordeon umgehen, die beide zusammen den Tonumfang eines Konzertflügels haben. Dabei loten die Kompositionen das klangliche Spektrum der beiden Instrumente auf höchst unterschiedliche Weise aus und forschen nach völlig neuen Möglichkeiten ihrer Verschmelzung. Die Solowerke der beiden ‚Klassiker‘ der zeitgenössischen Musik Gérard Grisey und E.H. Flammer und die von dem Duo Stock/Wettin uraufgeführten, brandaktuellen Werke von Helmut Oehring, Art-Oliver Simon, Michael Quell und Tobias Schick versprechen so zu einem aufregenden Hörabenteuer für das Publikum zu werden.

Programm:

Tobias E. Schick – Flechtwerk

Gérard Grisey – Anubis et Nout

Art-Oliver Simon – Schichtwechsel

Michael Quell – energeia aphanés II

Ernst Helmuth Flammer – ECasPISanKuDraRa

Helmut Oehring – come not near

Moderne Musik

 7. Juni 2018, 19.30 Uhr 

Matthias Lorenz, Violoncello

 

Zurückblickend auf das kompositorische Geschehen der letzten Jahre, könnte man sagen, dass es zwei Stränge in der zeitgenössischen Musik gibt. Auf der einen Seite diejenigen, die traditionell musizieren, das aber mit neuen Mitteln tun. Dem gegenüber diejenigen, die Musik als ein Klangereignis sehen, ein Wahrnehmungsabenteuer und damit quasi als einen Zustand, in den man sich begeben kann um etwas über sich und die Welt zu erfahren, nicht aber, um etwas erzählt zu bekommen. Beginnend mit John Cage wird hier das Projekt „Moderne“, das Aufheben von Tradition durch selbst gesetzte Entscheidungen, in einem viel grundlegenderen Verständnis weitergeführt.

Im Gegensatz zu und inhaltlich bewusst außerhalb der Konzertreihen „Bach.heute“ und „Alte Meister“ präsentiert Matthias Lorenz in „Moderne Musik“ vier Beispiele von Musik, die diesem zweiten strang ganz unterschiedlich und eigenwillig folgen. Wie gewohnt werden auch in diesem Konzert gehören die Stücke und ihre Zusammenstellung vom Interpreten kommentiert.

Programm:
Klaus Lang: music is the key (1999)
Peter Ablinger: WEISS / WEISSLICH 17k (1996/2013)
Alvin Lucier: Glacier (2009)
Gilberto Agostinho: Jamais Vu (2017) Uraufführung

Foto: Rolf Schoellkopf

Mit Blick aufs Meer

Musikalische Lesung am 04.05.18  20:00

In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste Maine, ist nicht viel los. Doch sieht man genauer hin, ist jeder Mensch eine Geschichte und Crosby die ganze Welt. Warmherzig, anrührend und lebensklug.

mit Liane Krüger und Anke Donath

Saxophon: Juan Saúl Villao Crespo

Youkalí

 13.5.2018 um 19Uhr
Ironische Zärtlichkeit, ungehemmte Lebenslust, melancholische Eleganz…
 Das sind Youkalí, vier Dresdner Musikerinnen mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten und Hintergründen – alle getrieben von der Suche nach mehr von dem, was sie süchtig macht, nach befreiter Weiblichkeit, Glanz und Glück.
In ihrem aktuellen Programm Seidenstrümpfe auf Asphalt spielen sich Marie Hänsel (voc), Tatjana Davis (cl), Elena Schoychet (pn) und Laura Härtel (vcl) gemeinsam mit dem Publikum durch einen heiter-melancholischen Chanson-Abend . Mit Witz, Charme und Humor reisen sie in die 20er Jahre und lassen sich faszinieren von sich neu erfindenden Frauen. Sinnlich, wild und wunderbar schräg!

Zwitschermaschine Konzert am 27.04.18

27.04.18,  19:30 Uhr

 

 

Die „Zwitschermaschine“ ist ein Septett in der ungewöhnlichen Besetzung:

2 Querflöten, Saxophon, Posaune, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Dem Post-M-Base-Genre entstammend, ist der Sound der Band ein Kolorit aus Ambient, Psychedelic und Jazz. Die Zwitschermaschine atmet den Forschungsgeist der Neuen Musik und wird bewegt durch das kommunikative Miteinander ihrerMusiker.

Besetzung:

mark weschenfelder – alto, klarinette, komposition // paul berberich – flöte, alto //
vincent bababoutilabo – flöte, altflöte // adrian kleinlosen – p